Wir führen immer – auch uns selbst – und oft an der Nase herum
Inspiratives Plaudern mit Manfred Winterheller. Es zeigt sich, jeder hat eine Führungsaufgabe. Die Frage ist, nehmen wir sie wahr und bereichern wir uns und andere damit? Die fundamentalste Führungsrolle liegt bei den Eltern. Sie führen Ihre Kinder … in ein selbstbestimmtes Leben oder auch in die Verantwortungslosigkeit. Entscheidend sind wohl weniger Techniken oder Instrumente, sondern vielmehr Gefühle, die Ent-Scheidungsfähigkeit (also herauslösen, was nicht dazugehört, um zum Kern vorzudringen; weniger mental als intuitiv) – oder schlicht die Fähigkeit zu be-geistern. Das Vorbild führt. Wenn der Chef auslässt, lassen die Mitarbeiter auch aus. Wir prägen ein Bild für all jene, die uns beobachten, begleiten, für uns arbeiten, für unsere Kinder. Genauso wie man nicht “Nichtkommunizieren” kann, so kann man auch nicht “Nichtführen”. All unser Tun inspiriert, motiviert, begeistert, schüchtert ein, … was auch immer. So ist es unsere Aufgabe, auf uns zu achten, auf unsere Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, unserer Energie, unsere Sehnsüchte. Sie sind handlungsbestimmend. Unsere Gewohnheit wird zur Gewohnheit unseres Umfeldes.
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