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	<title>Werbeagentur Conterfei &#187; Zuvielisation</title>
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		<title>Frohe Weihnachten</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 20:21:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wertschätzung]]></category>
		<category><![CDATA[Figl]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Heilige Abend steht vor der Tür. Ich denke, dass niemand, der diese Zeilen liest, Hunger leiden und auf Geschenke verzichten muss. Mein Vater ist vor knapp einem Jahr gestorben und war, als Leopold Figl die Ansprache unterhalb hielt, zehn Jahre alt. Mit Respekt und Demut für die erbrachte Leistung der Generationen vor uns sollten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Heilige Abend steht vor der Tür. Ich denke, dass niemand, der diese Zeilen liest, Hunger leiden und auf Geschenke verzichten muss. Mein Vater ist vor knapp einem Jahr gestorben und war, als Leopold Figl die Ansprache unterhalb hielt, zehn Jahre alt. Mit Respekt und Demut für die erbrachte Leistung der Generationen vor uns sollten diese Worte so kurz vor den hoffentlich für alle genussreichen und menschlich wärmenden Feiertagen nicht &#8220;ungepostet&#8221; bleiben.</p>
<p>„Ich kann Euch zu Weihnachten nichts geben, ich kann Euch für den Christbaum, wenn ihr überhaupt einen habt, keine Kerzen geben, kein Stück Brot, keine Kohle, kein Glas zum Einschneiden. Wir haben nichts. Ich kann Euch nur bitten, glaubt an dieses Österreich!“</p>
<p><cite></cite>Leopold Figl, Weihnachtsansprache 1945 im österreichischen Rundfunk.</p>
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		<title>Handarbeit und Vulkane</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 18:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine kleine Inspiration, was wir unterm Strich wirklich brauchen. Da kommen dann der I-Pod, das neue Auto, so manche Nascherei und andere fleischliche Begehrlichkeiten gar nicht vor &#8230; und dann noch was Lustiges zu Vulkanen gegen Flugverkehr. Wer richtet mehr an?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine kleine Inspiration, was wir unterm Strich wirklich brauchen. Da kommen dann der I-Pod, das neue Auto, so manche Nascherei und andere fleischliche Begehrlichkeiten gar nicht vor &#8230; und dann noch was Lustiges zu Vulkanen gegen Flugverkehr. Wer richtet mehr an?</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Ep9MFiWXR8M&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/Ep9MFiWXR8M&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xd0d0d0&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-682" title="vulcano_aviation" src="http://www.conterfei.at/wp-content/uploads/2010/05/vulcano_aviation.png" alt="" width="550" height="796" /></p>
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		<title>Opfer der Zuvielisation</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Bedürfnis]]></category>
		<category><![CDATA[Mangel]]></category>
		<category><![CDATA[Politik der Inwertsetzung]]></category>
		<category><![CDATA[Vulkanland]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich behaupte zu später Stunde pauschal und philanthropisch, Politiker neigen dazu (oder vielleicht noch neutraler: &#8220;die Politik&#8221; neigt dazu), den Menschen (materiell) Gutes tun zu wollen. Ein politischer Trugschluss, denn jede weitere materielle „Intervention“ schürt die Sehnsucht nach mehr. Die Gesellschaften der postindustriellen Welt sind Opfer der „Zuvielisation“. Eine Sucht, in der mangelnde seelisch-spirituelle Befriedigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte zu später Stunde pauschal und philanthropisch, Politiker neigen dazu (oder vielleicht noch neutraler: &#8220;die Politik&#8221; neigt dazu), den Menschen (materiell) Gutes tun zu wollen. Ein politischer Trugschluss, denn jede weitere materielle „Intervention“ schürt die Sehnsucht nach mehr. Die Gesellschaften der postindustriellen Welt sind Opfer der „Zuvielisation“. Eine Sucht, in der mangelnde seelisch-spirituelle Befriedigung mit falschen Mitteln bekämpft wird. Jede weitere materielle Zuwendung ist nur eine kurzzeitige Ablenkung, um schließlich noch intensiver den Schmerz des wahren Mangels zu spüren. Doch wie entkommen wir dieser Falle? Durch die Schärfung des eigenen Bewusstseins und schließlich die Begleitung des Wandels der Bürger und ihres Bewusstseins. &#8220;Den Menschen ist die Wahrheit zumutbar&#8221;, ist etwa die feste Überzeugung des Publizisten Hans Mucha. „Immer mehr, immer größer, immer sinnloser, immer wertloser“, ist für Vulkanland-Visionär Josef Ober die Problematik des bestehenden Systems. Dieser Wirkungskette zu entkommen, braucht ein starkes inneres Bekenntnis zur Einfachheit, zur Bescheidenheit, zum wahren Bedürfnis. Knappe Budgets sorgen in der hohen Politik für Kopfzerbrechen. Die brennende Frage: Wie die Bedürfnisse in den Regionen und Strukturen befriedigen? Dabei wird gerne ausgeblendet, dass die eigentlichen Bedürfnisse nicht Investitionen in Materie, sondern in Geist und Seele brauchen. Kostet auch Geld, aber bringt langfristig mehr. Wir müssen akzeptieren, dass wir als Gesellschaft den maximalen Wohlstand erreicht haben. Ein mehr an Reichtum steigert nicht mehr die Lebensqualität, sondern die Unzufriedenheit. Und sollte nun jemand behaupten, der Schmidt hat halt schon alles und ist reich, so muss ich leider erwidern: &#8220;Stimmt nicht&#8221;. Doch glaube ich beinahe zu erkennen, dass ich ohne Kredit, dafür mit fettem Konto, nicht zwingend glücklicher wäre. Dennoch gilt meine Devise: Besser gesund und reich als arm und krank.</p>
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		<title>Neues Jahr</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 07:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensqualität]]></category>
		<category><![CDATA[Vorsätze]]></category>
		<category><![CDATA[Zuvielisation]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Jahr steht in den Startlöchern. Die guten Vorsätze prägen die letzten Tage des alten und die ersten Tage des neuen Jahres. Gerne nimmt man sich zu vieles vor. Und schon wenige Tage nach Neujahr zeigt sich die Bedeutung des Vorsatzes. Nur ein echtes &#8220;Anliegen&#8221; &#8211; es muss uns also wirklich nah gehen &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr steht in den Startlöchern. Die guten Vorsätze prägen die letzten Tage des alten und die ersten Tage des neuen Jahres. Gerne nimmt man sich zu vieles vor. Und schon wenige Tage nach Neujahr zeigt sich die Bedeutung des Vorsatzes. Nur ein echtes &#8220;Anliegen&#8221; &#8211; es muss uns also wirklich nah gehen &#8211; hat die Chance, in unserem reizüberfluteten Bewusstsein an der Oberfläche zu bleiben bzw. in ausreichend regelmäßigen Abständen an die Oberfläche gespült zu werden. Und hier wird´s für unsere multioptionale Möglichkeits-Gesellschaft schwierig. Was ist uns wirklich wichtig? Was verdient es als echtes Anliegen im neuen Jahr verfolgt zu werden? Frieden für die Welt ist ein frommer Wunsch, aber halt kein passender Vorsatz (kommt ja von vorsätzlich und braucht unser aktives Zutun). Schluss mit Rauchen, Abnehmen, kontinuierliches Lernen, Hobbies. Vieles schafft es auf die Liste. Mehr Menschlichkeit &#8211; durchaus und insbesondere auch uns selbst gegenüber &#8211; wird 2010 genauso wichtig, wie der eine oder andere Kilo weniger. Persönlicher Raubbau betrifft uns alle, mich im übrigen auch. Einer meiner Vorsätze ist also dem Mehr an Lebensqualität gewidmet. Ein bereicherndes Jahr 2010, erfolgreich und glücklich (ja das geht!), wünsche ich allen Lesern dieser Zeilen.</p>
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