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	<title>Werbeagentur Conterfei &#187; Sprache</title>
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		<title>Krieger des Lichts</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn er sich mit seinen Gefährten und Gefährtinnen ums Feuer versammelt, redet er mit ihnen. Er weiß, dass das Universum seine Worte nicht vergisst und sie als Zeugnis seines Denkens bewahrt. Und der Krieger überlegt: „Warum rede ich so viel, wenn ich doch so häufig das Gesagte nicht in die Tat umzusetzen vermag?“ Sein Herz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn er sich mit seinen Gefährten und Gefährtinnen ums Feuer versammelt, redet er mit ihnen. Er weiß, dass das Universum seine Worte nicht vergisst und sie als Zeugnis seines Denkens bewahrt. Und der Krieger überlegt: „Warum rede ich so viel, wenn ich doch so häufig das Gesagte nicht in die Tat umzusetzen vermag?“ Sein Herz antwortet ihm: „Wenn du öffentlich deine Ideen vertrittst, musst du dich bemühen, ihnen entsprechend zu leben.“ Und da er denkt, was er sagt, wird der Krieger am Ende zu dem, was er sagt.</p>
<p>Eine schöne Inspiration von Paolo Coelho.</p>
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		<title>Sprache schafft Realität</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jan 2010 17:45:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Volksstamm der Piraha im brasilianischen Amazonasgebiet hat lediglich Zahlenwörter für eins und zwei. Soziologen gewannen im Experiment eine höchst bemerkenswerte Erkenntnis. Bat man Probanden des Stammes zu Bauklötzen die selbe Anzahl an Bauklötzen dazuzulegen, so zeigte sich, dass dies bei einem Bauklotz gelang, genaus bei zwei Klötzen, jedoch bei drei, vier und einer höheren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Volksstamm der Piraha im brasilianischen Amazonasgebiet hat lediglich Zahlenwörter für eins und zwei. Soziologen gewannen im Experiment eine höchst bemerkenswerte Erkenntnis. Bat man Probanden des Stammes zu Bauklötzen die selbe Anzahl an Bauklötzen dazuzulegen, so zeigte sich, dass dies bei einem Bauklotz gelang, genaus bei zwei Klötzen, jedoch bei drei, vier und einer höheren Zahl an Bauklötzen war das Ergebnis rein zufällig. Diese Menschen haben kein Wort für vier, fünf oder etwa sechs, damit haben diese Zahlen auch keine Bedeutung, sie bleiben undeutbar. Sie können mit diesem Realitätsbereich nicht umgehen. Ihre Vorstellungskraft reicht nicht, ist nicht entsprechend geschult bzw. ihr Denken gibt den Zahlenwörtern keinen Raum. Nur das, was für uns denkbar ist, ist auch realisierbar, in die Realität bringbar. Wenn ich kein Wort für &#8220;fünf&#8221; habe, hat die Zahl Fünf auch keine Bedeutung. Ich kann damit nicht umgehen. Sie bedeutet mir nichts.</p>
<p>Erfolg ist damit zu einem Gutteil Gedankenarbeit, einerseits &#8220;Mentalhygiene&#8221; und andererseits kontinuierliche Sprachschulung, um das Künftige im Denken und Reden vorwegnehmen, oder besser noch im Geiste zu erschaffen, quasi als Anleitung für die Materialisierung. Wir schaffen mit Worten und Gedanken &#8220;Bedeutungen&#8221; und entscheiden damit, was künftig bedeutend wird. Unser heutiges Denken und Reden ist unsere Realität von morgen. Wenn wir mit unserer Sprache nicht unser Umfeld gestalten, sprachlich vorwegnehmen, dürfen wir uns nicht beschweren, wenn wir das bekommen, was wir uns unkontrolliert erdacht haben.</p>
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		<title>Magie der Sprache</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 07:43:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Sprache ist einem ständigen Wandel unterworfen. Die veränderte Sprache ist aber nicht die Wirkung des Wandelprozesses, sondern vielmehr auch wesentliche Ursache. Die Beobachtung der gesellschaftlichen Wortwahl lässt Rückschlüsse auf die Entwicklung zu. Nicht nur das Fehlverhalten gieriger Banker katapultierte uns in die Krise, sondern auch die konsequente Berichterstattung, medial und von Mund zu Mund, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sprache ist einem ständigen Wandel unterworfen. Die veränderte Sprache ist aber nicht die Wirkung des Wandelprozesses, sondern vielmehr auch wesentliche Ursache. Die Beobachtung der gesellschaftlichen Wortwahl lässt Rückschlüsse auf die Entwicklung zu. Nicht nur das Fehlverhalten gieriger Banker katapultierte uns in die Krise, sondern auch die konsequente Berichterstattung, medial und von Mund zu Mund, über die wohl unvermeidlichen Konsequenzen. Am Beispiel der Regionen lässt sich erkennen, dass das Eigene im Sprachgebrauch über Jahrzehnte ins Hintertreffen geriet. Das Fremde, Globale, das Andere wurde zunehmend interessanter. Die eigene Heimat war in den Augen der Menschen unattraktiv. Ländliche Räume attestierte man geringe Zukunftsfähigkeit.<br />
Der gesamte Sprachgebrauch richtete sich am Globalen aus. Das Globale gewann an Bedeutung. Das Regionale drohte in der sprachlichen Achtlosigkeit unterzugehen. Menschen, Unternehmen und Regionen sind gut beraten, das Eigene wertzuschätzen &#8211; insbesondere im Sprachgebrauch. Das ist die &#8220;einfachste&#8221; und wohl auch effektivste Möglichkeit, die eigene Entwicklung positiv zu beeinflussen und die Zukunft zu gestalten. Das betrifft nicht nur den persönlichen Lebensbereich. Die Veränderung der eigenen Sprache verändert auch das Umfeld &#8211; oft umfassender als man zu vermuten wagen würde.<br />
So hoffe ich 2010 auf viele gute Gedanken und eine wertschätzende Sprachwahl in Politik und Gesellschaft, reginonal und überregional. Globaler Wohlstand braucht die regionale Zuwendung, denn alle Regionen gemeinsam sind unsere Welt. Durch das eigene regionale Wohl werden wir erst befähigt, überregional zu wirken. Das eigene menschliche, persönliche Wohlbefinden versetzt uns erst in die Lage, auf die Nöte und Probleme andere zu achten und zu helfen.</p>
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		<title>Sprache als Entwicklungsinstrument</title>
		<link>http://www.conterfei.at/sprache-als-entwicklungsinstrument/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 07:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Zeilen sollen insbesondere dazu animieren, den Umgang mit der eigenen Sprache und dem eigenen Denken zu überdenken. Im Talmud steht geschrieben: Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Zeilen sollen insbesondere dazu animieren, den Umgang mit der eigenen Sprache und dem eigenen Denken zu überdenken. Im Talmud steht geschrieben: Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden zu deinem Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn der wird zu deinem Schicksal. Diese Zeilen sind bedrohlich wie heilbringend. Die große Herausforderung unseres Lebens ist zweifelsohne der Umgang mit unserem Denken und Reden. Wie wir denken, so sind wir. Unsere Sprache ist Ausdruck unseres Seins und schließlich auch die Projektion unseres Schicksals. Wie wir heute reden, so werden wir in Zukunft sein. Wie wir über unsere Zukunft denken und reden, so wird sie werden, schön, erfolgreich, voller Möglichkeiten oder schrecklich, beängstigend, gefahrvoll.</p>
<p>Es liegt in unserer Hand – oder sollten wir sagen, es liegt uns auf der Zunge?</p>
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