Sprache als Entwicklungsinstrument

erstellt von Roman Schmidt, am 14. Dezember 2009 Kategorie: Inspiration,Wertschätzung Keine Kommentare

Diese Zeilen sollen insbesondere dazu animieren, den Umgang mit der eigenen Sprache und dem eigenen Denken zu überdenken. Im Talmud steht geschrieben: Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden zu Handlungen. Achte auf deine Handlungen, denn sie werden zu Gewohnheiten. Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden zu deinem Charakter. Achte auf deinen Charakter, denn der wird zu deinem Schicksal. Diese Zeilen sind bedrohlich wie heilbringend. Die große Herausforderung unseres Lebens ist zweifelsohne der Umgang mit unserem Denken und Reden. Wie wir denken, so sind wir. Unsere Sprache ist Ausdruck unseres Seins und schließlich auch die Projektion unseres Schicksals. Wie wir heute reden, so werden wir in Zukunft sein. Wie wir über unsere Zukunft denken und reden, so wird sie werden, schön, erfolgreich, voller Möglichkeiten oder schrecklich, beängstigend, gefahrvoll.

Es liegt in unserer Hand – oder sollten wir sagen, es liegt uns auf der Zunge?

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