Mehr Achtsamkeit
In mehreren Begegnungen wurde ich in den vergangenen Tagen mit einer wesentlichen Erkenntnis konfrontiert: Mit der Achtsamkeit bzw. der ständigen Bewusstwerdung als Intrument des Wandels. Für nachhaltige Verhaltensänderung ist die Achtsamkeit eine Grundvoraussetzung. Ob es, wie in meinem Fall, um eine zu überwindende Haltungsschwäche oder einen fundamentalen Lebenswandel geht, immer spielt die regelmäßige Bewusstmachung eine entscheidende Rolle. Je bewusster der Alltag begangen wird, umso stärker wird unser Einfluss auf das scheinbar Unbeeinflussbare. Der Alltag muss nicht das, was auf uns einfällt sein, sondern er kann auch das sein, was wir uns wünschen, was wir in unser Leben lassen wollen. Und er ist jedenfalls das, was wir mit unserem Denken und Reden anziehen. Mit unserer Achtsamkeit bestimmen wir unsere Anziehungskraft. Achten wir im Außen auf negative Gefühle, auf das Nicht-Funktionierende, auf Krankheit und Leid, so laufen wir Gefahr, all das in unser Leben zu lassen. Disziplin gepaart mit der Achtsamkeit und einem positiven Wertefundament sollten uns durch´s Leben tragen. Achten Sie nur eine Stunde, wenn Sie sich dazu nicht im Stande fühlen, lediglich zehn Minuten des Tages auf Ihre Gedanken und ihre Worte und machen Sie sich bewusst, dass die Gedanken und Worte von heute (ihre Emotion, ihre Inhalt – positiv oder negativ) die Realität von morgen sind.
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