Lebenstraum Lebensraum Vulkanland

erstellt von Roman Schmidt, am 14. März 2017 Kategorie: Region,Wertschätzung Keine Kommentare

Das Steirische Vulkanland blüht auf. Die Region zieht sich ihr frischestes Kleid an, animiert zum Genuss unter offenem Himmel, in freier Natur. Auf den Spuren der Vulkane die vielfältigen Kleinodien der Region erschließend, der Kulinarik auf den Terrassen der gläsernen Manufakturen, Gastwirte und Buschenschenken nachspürend – die kulinarische Region hat wahrlich viel zu bieten.

Biene als Lebensgrundlage

Damit der bunten Blütenpracht reiche Frucht folgt, braucht es jene emsigen Bestäuber, denen allzu oft viel zu wenig Beachtung geschenkt wird. „Die Bienen leistet zum Wohlstand in der Landwirtschaft einen unverzichtbaren und allgemein unterschätzten Beitrag“, ist der Bezirksobmann der Bienenzüchter, Peter Zangl, überzeugt. Gute Bestäubung stehe für die entscheidend bessere Qualität der Früchte, weiß der Bienenzüchter.

Bienen sind für jeden Hausgarten eine echte Bereicherung, wissen bewusste Hausgartenbesitzer. So ist Zangl auch überzeugt, dass eine kleine, dezentrale Imkereistruktur der Region und dem landwirtschaftlichen Ertrag sehr gut tun würden: “Wir brauchen eine kleine, dezentrale Struktur.“ Zangl warnend: Insgesamt gehe in der Imkerei der Trend hin zu weniger Imkern mit mehr Völkern. Und gerade in der Erwerbsimkerei gehen die Völker der Region oft ab, nachdem die Tiere auf teils weit entfernte Weiden gebracht würden. Doch eines ist gewiss: Das Steirische Vulkanland ist eine der schönsten und attraktivsten Honigregionen Mittleuropas.

Biene spielt Hauptrolle

“Die Bienen und jene, die sich um sie bemühen, verdienen unsere Wertschätzung”, stellt Vulkanland-Obmann Josef Ober klar. Deshalb startete die Region vor Jahren eine Plakatserie mit dem Titel “Bienen, von denen wir leben”. “Ein Drittel unsere Lebensmittel sind von der Bestäubung abhängig. In diesem Drittel sind aber 70 bis 80 Prozent aller Vitamine drinnen”, verdeutlicht Ober. Seine Erkenntnis: “Wir müssen unseren Lebensraum nachhaltiger bewirtschaften.”

Gut für die Regionalwirtschaft

Eine intakte, gepflegte, vielfältige fruchtbringende Region tut allen gut. Sie ist gut für die Landwirtschaft, gut für tausende Hausmanufakturen, die Marmelade, Saft und Eingelegtes erzeugen, und auch gut für den Tourismus, zumal Gäste die vielfältige, kleinstrukturierte Bewirtschaftungsweise als landschaftsprägendes Element schätzen. Auf den Spuren der Vulkane lassen sich die unzähligen kulinarischen Stätten des Genusses herrlich erwandern.

Kapfenstein inmitten der Weingärten_Region Bad Gleichenberg

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