Ein Leben im Einklang mit dem Jahreszyklus

erstellt von Roman Schmidt, am 29. März 2010 Kategorie: Region Keine Kommentare

Es ist 22 Uhr 13. Ich sitze im Büro, sortiere, ordne und schreibe einige Zeilen für den Conterfei-Blog. Der Frühling zieht ins Land. Kaum merkbar, zumindest für mich. Die Temperatur im Büro ist zu jeder Jahres- und Tageszeit dieselbe, solange die vollautomatische Hackschnitzelheizung nicht ausfällt. Meine Arbeit hat sich also im Grunde an nichts anderem zu orientieren, als an meiner Arbeitskraft und meiner Auftragslage. Damit verdrängen wir oft jenes evolutionäre Empfinden, das unser Leben nach wie vor bestimmt, das wir aber kaum mehr zulassen können. Ich gestehe, der “Stille Advent” war für mich gar nicht so still. Ich bin also noch am Üben. Der Frühling mit seinen herrlich warmen Tagen verleitet zur Flucht in die Natur. Aber da gibt es noch ein zweites Phänomen: Im Frühling sprießen nicht nur die Krokusse und Tulpen mit Begeisterung, sondern auch die Aufträge. Gott sei Dank. Aber mein Pflichtbewusstsein meint es manchmal nicht besonders gut mit mir und ich vergesse auf alles Mögliche und in erster Linie auf mich selbst. Die Grafik unterhalb soll als Impuls dienen, sich zumindest ab und zu der Jahreszeiten und ihre Wirkung bewusst zu werden; und manchmal auch nachzugeben, der Sehnsucht und dem Bedürfnis. Ich bin in dieser Angelegenheit Schüler … aber ein ehrlich bemühter.

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