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	<title>Werbeagentur Conterfei &#187; Kolumne</title>
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		<title>Ein gutes Neues Jahr</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:05:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[2011 war ein Jahr großer Herausforderungen, imMenschlichen, im Baulichen, im Gesundheitlichen. Es war nicht immer einfach. Wir leben in einer Zeit, ineiner Gesellschaft, die uns viel abverlangt. Sie zwingt uns, zu Kernforschern zuwerden. Wir müssen zum Kern vordringen, um zur Einheit zu finden. Unsere Firmensind Trainingslager, aber nur einige von vielen. Sie sind Spielwiesen derAnnäherung, aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: 'Times New Roman'; font-size: medium;">2011 war ein Jahr großer Herausforderungen, imMenschlichen, im Baulichen, im Gesundheitlichen. Es war nicht immer einfach. Wir leben in einer Zeit, ineiner Gesellschaft, die uns viel abverlangt. Sie zwingt uns, zu Kernforschern zuwerden. Wir müssen zum Kern vordringen, um zur Einheit zu finden. Unsere Firmensind Trainingslager, aber nur einige von vielen. Sie sind Spielwiesen derAnnäherung, aber auch der Entfremdung. Auf der einen Seite die Fliehkraft, dieZentrifugalkraft des Materiellen, auf der anderen Seite die Verinnerlichung, dieKernforschung; zentripetale Kräfte, die unseren Blick wie auf Neutronensternenauf uns selbst lenken.<br />
Wir sind Gestalter. Wir sind Baumeister einer neuenWelt. Wir haben in unserem Wirkungskreis großen Einfluss – auf eine neueWirklichkeit. All unser Tun sind Floße, die in diesem Einfluss von der Strömung getrieben werden.Wir können einladen, mitzufahren, können uns einstimmen, ziehen aber nicht,zerren nicht am alten Fundament, sondern lassen ihm Zeit – die Zeit, sichaufzulösen, um dem Neuen Platz zu geben.<br />
Ich wünsche uns für 2012 mehr Balance und Harmonie –eine noch reibungslosere Verschränkung von Zwängen und Wünschen, von Pflicht undKür. Ich wünsche uns den Erfolg – in beiden Disziplinen, jener des Immateriellenund jener des Materiellen. Mögen wir Menschen inspirieren, begleiten,begeistern, verstören, beschwören und empören … aber immer berühren. Nicht dieWelt zu verbessern, soll unser Anspruch sein, das wäre vermessen. Uns inEinklang mit der Melodie des Lebens zu bringen, das könnte unser hehres Ziel fürdas kommende Jahr sein.<br />
</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: large;"></span></p>
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		<title>Würde und Wert als Fundament regionaler Wertschöpfung</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 08:13:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kolumne]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Problem im Ländlichen Raum: Die Entwertung, zuerst mental und schließlich materiell. Fluchtverhalten setzt ein. Das verändert Regionen, treibt die Entwertung weiter voran. Von außen nach innen. Zuerst die Wirtschaft, die Arbeitsplätze, die Produktion, schließlich auch die Familien und Beziehungen. Die Verbundenheit zur Region lässt nach, bis irgendwann das Band völlig gelöst ist. Keine Beziehung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem im Ländlichen Raum: Die Entwertung, zuerst mental und schließlich materiell. Fluchtverhalten setzt ein. Das verändert Regionen, treibt die Entwertung weiter voran. Von außen nach innen. Zuerst die Wirtschaft, die Arbeitsplätze, die Produktion, schließlich auch die Familien und Beziehungen. Die Verbundenheit zur Region lässt nach, bis irgendwann das Band völlig gelöst ist. Keine Beziehung zur Region heißt keine Notwendigkeit, weiterhin an der Region festzuhalten oder gar sie zu gestalten. Die Gestaltungskraft stirbt. Lebensräume ergrauen. Das wird für Gäste wie Regionsbürger spürbar. Eine Abwärtsspirale setzt sich in Gang.</p>
<p>Der erste Schritt jeder regionalen Kehrtwende, die in allen ländlichen Regionen notwendig ist, ist die „Neuinszenierung“ oder „Neuinterpretation“ der Region. Das „Drehbuch“ der regionalen Entwicklung muss (um)geschrieben werden, um die Wirkung des im Hintergrund wirkenden Ungeschriebenen und dessen zügelloses Schlägern von materiellen und immateriellen Werten zu stoppen.</p>
<p>Jedes regionale Drehbuch beginnt mit dem wichtigsten Kapitel menschlichen Zusammenlebens: mit Würde und Wert. Die Würde und der Wert der Menschen und ihres regionalen Umfeldes, ihres Lebensraumes, muss wiederentdeckt oder neu interpretiert werden. Für die Aufwertung des Bestehenden gilt es, das Alltägliche in Gedanken und Worten neu zu malen und sich nicht davor zu scheuen, mit kräftigen Farben zu arbeiten. Es geht darum, alte Rituale wiederzubeleben und neue zu (er)finden. Der Mensch sehnt sich nach Halt und Sinn. Rituale geben Halt und vermitteln Sinn; in der Familie genauso wie in der Gemeinde oder in der Regionalwirtschaft. Die bewusste Ritualisierung der Sprache ist der Keim positiver Entwicklung.</p>
<p>Die Heiligung des Lebens und des Lebensraumes, der seine Bewohner nährt und sich in Ihnen widerspiegelt, ist essentiell. Mit jedem Wort segnen oder verdammen wir Lebensräume und Menschen. „Benedicere“ bedeutet im Lateinischen segnen. Benedicere meint nichts anderes, als Gutes sprechen. Und genau das sollte essentielle Bürgerpflicht sein. Wer Gutes spricht, verändert sich und sein Umfeld, verändert Regionen und schließlich die Welt. Die konsequente Segnung des Lebens und seines Raumes entscheidet über den Erfolg jeder auch wirtschaftlichen Entwicklung.</p>
<p>Vertrauen in den eigenen Lebensraum braucht viele positive Impulse. Die Wertschätzung des Vaters für seinen Beruf nährt auch die Wertschätzung des Sohnes für des Vaters Tun und seinen Wunsch, dem Beispiel des Vaters zu folgen. Wertschätzung ist die Basis der Wertschöpfung. Das gilt für das eigene Tun und die eigene Person genauso wie für Regionen. Vielfach wird der Wert von Regionen aufgrund globaler Einflüsse um ein Vielfaches zu gering geschätzt. Regionen müssen ihren Wert auf´s Neue schätzen und man wird erkennen, welches Potenzial im ländlichen Raum schlummert. Der Erkenntnis folgt das Vertrauen, das die Region guter Boden für Entwicklung ist.</p>
<p>Die Regionalwirtschaft gewinnt an Fahrt, genährt vom endogenen, also vom inneren Potenzial der Region. Starke Wirtschaftsräume sind nicht länger das ausschließliche Ergebnis guter globaler Anbindung, sondern inwertgesetzter regionaler Räume.</p>
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		<title>Frühling im Vulkanland</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 21:41:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Zeit ist gekommen, uns vom Winter zu verabschieden, nicht in Wehmut, doch in Dankbarkeit. Ihm ist es zu verdanken, dass wir uns so sehr auf das erste Grün freuen. Unsere Wertschätzung für den Winter hat sich mittlerweile auf Schnee zu Weihnachten und immerwährende weiße Pisten bis Ostern reduziert. Die Begleiterscheinungen des Winters &#8211; wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit ist gekommen, uns vom Winter zu verabschieden, nicht in Wehmut, doch in Dankbarkeit. Ihm ist es zu verdanken, dass wir uns so sehr auf das erste Grün freuen. Unsere Wertschätzung für den Winter hat sich mittlerweile auf Schnee zu Weihnachten und immerwährende weiße Pisten bis Ostern reduziert. Die Begleiterscheinungen des Winters &#8211; wie Eiskratzen, spiegelglatte Fahrbahnen, Matsch und Schneeschaufeln und die immerwährende Sehnsucht der Radiomoderatoren nach Sonnenschein und Liegestuhltemperaturen haben uns den Blick auf die wahre Bedeutung und Funktion des Winters verstellt. In den kommenden Tagen werden sich die Moderatoren rhetorisch überschlagen, um das noch zarte Pflänzchen Frühjahr zu begrüßen. Das Leben kehrt zurück. Die Natur öffnet sich. Ein neuer Zyklus – Geburt, Wachstum, Reife und Ernte &#8211; beginnt. Wir sind Teil dieser Natur. Wir tun gut daran, uns ihrer Wirkung gewahr zu werden. Die Achtung und Aufmerksamkeit für das neue Leben schürt auch in uns die Lebensgeister. Frisch auf in einen unglaublichen, lebensfrohen, an allem reichen Frühling im Vulkanland.</p>
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		<title>Was ist wirklich wichtig?</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 10:07:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mein kleiner Bruder ist ein sehr tapferer junger Mann. Er hat schon mit 16 Jahren die Führung eines Vereines übernommen – nämlich des Astroclubs Auersbach. Was die Mitglieder des Astroclubs Auersbach mit Vorliebe tun? Sie beobachten den Himmel. Sie sind Entdecker, freuen sich über jede Besonderheit und wissen aus der eigenen Beobachtung, dass Asteroiden-Einschläge auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein kleiner Bruder ist ein sehr tapferer junger Mann. Er hat schon mit 16 Jahren die Führung eines Vereines übernommen – nämlich des Astroclubs Auersbach.</p>
<p>Was die Mitglieder des Astroclubs Auersbach mit Vorliebe tun? Sie beobachten den Himmel. Sie sind Entdecker, freuen sich über jede Besonderheit und wissen aus der eigenen Beobachtung, dass Asteroiden-Einschläge auf unseren Nachbarplaneten keine Seltenheit sind.</p>
<p>Na und? Werden sie nun fragen.</p>
<p>Ich will Ihnen die Endlichkeit unseres Seins &#8211; aber auch die damit zu gewinnende Freiheit &#8211; vermitteln. Vielleicht haben auch Sie schon, so wie ich zigfach, Kettenmails bekommen, in denen Sie gebeten wurden, die Botschaft zu lesen und an mindestens zehn Freunde und geliebte Menschen weiterzuleiten. In einem von Ihnen stand geschrieben: Lebe so, als wäre heute dein letzter Tag und plane so, als würde dein Leben nie enden.</p>
<p>Sie zu fragen, was sie gerade tun, wäre töricht. Schließlich weiß ich recht genau, was Sie gerade tun und in diesem Tun kann ich Sie nur bestärken: Lesen Sie in Ihrem und in meinem Interesse weiter. Doch versuchen Sie mit mir gemeinsam ein kleines perfides Spiel: Ertappen Sie sich in Ihrem Alltag ab und zu ganz bewusst und überlegen Sie, welchen Stellenwert die sie gerade beschäftigende Tätigkeit hätte, würde schon morgen ein Riesenbrocken Asteroid in Zentraleuropa oder in den USA oder wo auch immer für eine neue Eiszeit sorgen, uns in ewige Dunkelheit hüllen oder die Erde in mehrere Teile sprengen?</p>
<p>Ich möchte Ihnen keine Angst machen. Aber ich habe das Gefühl, dass man mit dieser Methode sehr einfach prüfen kann, was im Leben wirklich wichtig ist.</p>
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		<title>Stiller Advent im Vulkanland</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 06:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stille überzieht das Land. Die Zeit der Einkehr und Rückbesinnung ist gekommen. Der Rückblick auf ein erfülltes, ereignisreiches Jahr macht zufrieden. Bewusste Menschen erfüllt die Sehnsucht sich zurückzunehmen. Jener Zyklus, den die Natur über Jahrmilliarden zum Prinzip erhob, bestimmt auch den Menschen. Sich diesem Prinzip zu widersetzen, entwickelt Unbehagen. Sich ihm hinzugeben, schafft das Fundament [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stille überzieht das Land. Die Zeit der Einkehr und Rückbesinnung ist gekommen. Der Rückblick auf ein erfülltes, ereignisreiches Jahr macht zufrieden. Bewusste Menschen erfüllt die Sehnsucht sich zurückzunehmen. Jener Zyklus, den die Natur über Jahrmilliarden zum Prinzip erhob, bestimmt auch den Menschen. Sich diesem Prinzip zu widersetzen, entwickelt Unbehagen. Sich ihm hinzugeben, schafft das Fundament der Zufriedenheit. Der Rhythmus der Jahreszeiten bestimmt das Leben – bewusst oder unbewusst. Das Grüne Licht ist im Vulkanland das Symbol der Rückbesinnung. Die Laterne &#8211; etwa der Tischlerei Knaus in Schützing &#8211; vor den Haustüren der Region bringt die Ruhe, Rückbesinnung und Einkehr in die Familien.<br />
Die Natur nimmt sich zurück. Eine Metapher auch für das Leben. Die Ruhe als Fundament des Neubeginns. In einer Region der Meister ist dieser Zyklus Leitlinie für die eigene Entwicklung. Im Reigen der Jahreszeiten als Sinnbild des Lebens ist der Winter jene Zeit, in der sich der Mensch auf den Früchten seines Lebens ausruht, sich zufrieden zurücklehnt und bewusst zurücknimmt; den Weg für Neues freigebend. Sein Werk liegt nun in den Händen Jüngerer. Seine Aufmerksamkeit gilt seiner eigenen Ruhe, der Freude am Geschaffenen und dem Tun der Kinder und Kindeskinder. Seine Bestimmung ist nicht länger die Schaffenskraft des Alltags, sondern das Erkennen des Wesentlichen im Leben. Als erkenntnisreicher Ratgeber unterstützt der Meister des Lebens jene, die sein Wirken und Wort wertschätzen. Eine Zeit der Verinnerlichung. Eine Zeit der Einkehr und inneren Reife.</p>
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		<title>Der kulinarische Herbst zieht ins Land</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 06:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
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		<description><![CDATA[Reiche Ernte erwartet die Fleißigen im Herbst. Beharrlichkeit, aber insbesondere auch die Verbundenheit mit der Region lohnen sich. Das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt ist letztlich genauso wertvoll, wie der Fleiß. Die Natur präsentiert sich im fruchtbarsten und schließlich im buntesten Kleid des Jahres. Noch einmal zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite. Eine letzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} p\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} v\:textbox {display:none;} --></p>
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<p>Reiche Ernte erwartet die Fleißigen im Herbst. Beharrlichkeit, aber insbesondere auch die Verbundenheit mit der Region lohnen sich. Das Gefühl für den richtigen Zeitpunkt ist letztlich genauso wertvoll, wie der Fleiß. Die Natur präsentiert sich im fruchtbarsten und schließlich im buntesten Kleid des Jahres. Noch einmal zeigt sie sich von ihrer schönsten Seite. Eine letzte kraftvolle Inszenierung vor der Zeit der Ruhe. Die Erntezeit ist die Zeit des Überflusses. Sie ist die Zeit der Vorbereitung &#8211; auf den Rückzug.</p>
<p>Der Meister erreicht den Grad der maximalen Verwirklichung. Er steht vor der Erfüllung seines Lebenswerkes. Innere Ruhe kehrt ein. Das Bedürfnis, die Erfahrung und Schätze des Lebens weiterzugeben prägt seinen weiteren Weg. Zufriedenheit, die reiche Ernte und die rückblickende Wertschätzung des Lebens prägt diese Jahres- und Lebenszeit. Viele Optionen erscheinen im Lichte des Erreichten nicht mehr wesentlich. Die innere Sicherheit zur überzeugten Fokussierung auf das Wesentliche ist erreicht. Aus Wissen wird Weisheit. Die Meisterkultur steuert ihrem Höhepunkt entgegen.</p>
<p>Die Aufmerksamkeit wendet sich jenen Menschen zu, die ihrerseits Wertschätzung für das Erreichte und die Fertigkeit des Meisters aufbringen. Seine hohe Kunst der Veredelung und noch mehr der Beseelung inspiriert jene, die seinem Beispiel folgen wollen.</p>
<p>Die Zeit Verwirklichung. Eine Zeit der Ernte.</p>
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		<title>Sommerliche Meisterkultur</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 12:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Natur präsentiert sich in voller Pracht, üppig und satt. Nach intensivem Wachstum gilt nun alle Aufmerksamkeit dem Reifen. Die Veredelung und die Erwartungsfreude einer reichen Ernte prägen den Sommer. Diese Freude bestimmt auch die Meister und die sie Schätzenden. Der Meisterkultur der Region nachzuspüren, bereichert Gäste und Gastgeber gleichermaßen. Tradition trifft Innovation. Die Hand [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Natur präsentiert sich in voller Pracht, üppig und satt. Nach intensivem Wachstum gilt nun alle Aufmerksamkeit dem Reifen. Die Veredelung und die Erwartungsfreude einer reichen Ernte prägen den Sommer.</p>
<p>Diese Freude bestimmt auch die Meister und die sie Schätzenden. Der Meisterkultur der Region nachzuspüren, bereichert Gäste und Gastgeber gleichermaßen. Tradition trifft Innovation. Die Hand am Werk wird unmittelbar erlebbar. In Vorbereitung einer reichen Ernte werden die Talente weiter geschult. Die Schaffenskraft erreicht ihren Höhepunkt. Erste Früchte geben einen Eindruck von der Richtigkeit des Weges und sind Ansporn, ihn in Demut und Beharrlichkeit weiterzugehen.</p>
<p>Die Verfeinerung des Lebensstils, die Vertiefung und Ergründung der Potenziale und Talente prägen die Persönlichkeit. Mit großer Tatkraft strebt der Lebens-Meister nach der Verwirklichung seine Vision. Er verwirklicht sich selbst und lässt an der eigenen Verwirklichung teilhaben. Der Blick über die Schulter des Meisters bereichert, schafft Vertrauen und Wertschätzung. Die schöpferische Kraft inspiriert neue Meister – die Meister der Zukunft.</p>
<p>Eine Zeit unbändiger Ausdruckskraft. Die Zeit der Veredelung.</p>
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		<title>Der Vulkanland-Frühling</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 07:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Zeit des Aufbruchs. Eine Zeit des Neuen. Das Leben kehrt zurück. Die Natur präsentiert sich in ihrem frischesten Kleid. Ein lebendiges unerschöpfliches Spektrum strahlender Grün-Töne überzieht das Land. Neue Kraft und Wachstum prägen das Beginnen. Wie die Natur, so erblüht auch der Mensch. Inspiration und Kreativität werden genährt von der Sehnsucht nach dem Neuen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeit des Aufbruchs. Eine Zeit des Neuen. Das Leben kehrt zurück. Die Natur präsentiert sich in ihrem frischesten Kleid. Ein lebendiges unerschöpfliches Spektrum strahlender Grün-Töne überzieht das Land. Neue Kraft und Wachstum prägen das Beginnen. Wie die Natur, so erblüht auch der Mensch. Inspiration und Kreativität werden genährt von der Sehnsucht nach dem Neuen. Alles fokussiert sich auf das Kommende, erwartungsvoll und hoffnungsfroh.<br />
Auch der Frühling des Lebens ist geprägt von der Erwartung, vom Werden, der Hoffnung und oft ungestümem Entdecken. Neues Leben wächst, gedeiht; vital und unbekümmert. Der Frühling ist die Zeit des Säens.<br />
Wie die Natur, so entwickelt sich auch der Mensch. Jung und zukunftsorientiert ist der Frühling die Zeit der Geburt großer Visionen. Der Frühling ist guter Boden für das Gebären und Hegen von Ideen. Alles ist frisch, spannend und erkenntnisreich. Aufmerksamkeit und Wertschätzung steigern das Vertrauen und die Zuversicht für das, was kommen wird. Ungestüm, unbekümmert und fast mit jugendlichem „Leicht-Sinn“ werden Herausforderungen angenommen. Die Jahreszeit ist geprägt von zügelloser Spontaneität und Unternehmungslust. Eine Zeit enormer Schaffenskraft. Eine Zeit hoffnungsfroher Saat.</p>
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		<title>Opfer der Zuvielisation</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Apr 2010 21:46:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich behaupte zu später Stunde pauschal und philanthropisch, Politiker neigen dazu (oder vielleicht noch neutraler: &#8220;die Politik&#8221; neigt dazu), den Menschen (materiell) Gutes tun zu wollen. Ein politischer Trugschluss, denn jede weitere materielle „Intervention“ schürt die Sehnsucht nach mehr. Die Gesellschaften der postindustriellen Welt sind Opfer der „Zuvielisation“. Eine Sucht, in der mangelnde seelisch-spirituelle Befriedigung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich behaupte zu später Stunde pauschal und philanthropisch, Politiker neigen dazu (oder vielleicht noch neutraler: &#8220;die Politik&#8221; neigt dazu), den Menschen (materiell) Gutes tun zu wollen. Ein politischer Trugschluss, denn jede weitere materielle „Intervention“ schürt die Sehnsucht nach mehr. Die Gesellschaften der postindustriellen Welt sind Opfer der „Zuvielisation“. Eine Sucht, in der mangelnde seelisch-spirituelle Befriedigung mit falschen Mitteln bekämpft wird. Jede weitere materielle Zuwendung ist nur eine kurzzeitige Ablenkung, um schließlich noch intensiver den Schmerz des wahren Mangels zu spüren. Doch wie entkommen wir dieser Falle? Durch die Schärfung des eigenen Bewusstseins und schließlich die Begleitung des Wandels der Bürger und ihres Bewusstseins. &#8220;Den Menschen ist die Wahrheit zumutbar&#8221;, ist etwa die feste Überzeugung des Publizisten Hans Mucha. „Immer mehr, immer größer, immer sinnloser, immer wertloser“, ist für Vulkanland-Visionär Josef Ober die Problematik des bestehenden Systems. Dieser Wirkungskette zu entkommen, braucht ein starkes inneres Bekenntnis zur Einfachheit, zur Bescheidenheit, zum wahren Bedürfnis. Knappe Budgets sorgen in der hohen Politik für Kopfzerbrechen. Die brennende Frage: Wie die Bedürfnisse in den Regionen und Strukturen befriedigen? Dabei wird gerne ausgeblendet, dass die eigentlichen Bedürfnisse nicht Investitionen in Materie, sondern in Geist und Seele brauchen. Kostet auch Geld, aber bringt langfristig mehr. Wir müssen akzeptieren, dass wir als Gesellschaft den maximalen Wohlstand erreicht haben. Ein mehr an Reichtum steigert nicht mehr die Lebensqualität, sondern die Unzufriedenheit. Und sollte nun jemand behaupten, der Schmidt hat halt schon alles und ist reich, so muss ich leider erwidern: &#8220;Stimmt nicht&#8221;. Doch glaube ich beinahe zu erkennen, dass ich ohne Kredit, dafür mit fettem Konto, nicht zwingend glücklicher wäre. Dennoch gilt meine Devise: Besser gesund und reich als arm und krank.</p>
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		<title>Die Kultur des Sterbens</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Mar 2010 16:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Roman Schmidt</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerne wird der Tod weggeschoben, tabuisiert, möglichst wenig darüber gesprochen. Doch er ist unerschütterliche Gewissheit. Wenn es darum geht, Abschied von geliebten Menschen zu nehmen, können wir im Steirischen Vulkanland auf eine sehr hohe Kultur stolz sein. Sie ist unendlich wertvoll. Rituale helfen uns, die Trauer auszuleben, sie zu verarbeiten. Viele meinen, es sei viel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerne wird der Tod weggeschoben, tabuisiert, möglichst wenig darüber gesprochen. Doch er ist unerschütterliche Gewissheit. Wenn es darum geht, Abschied von geliebten Menschen zu nehmen, können wir im Steirischen Vulkanland auf eine sehr hohe Kultur stolz sein. Sie ist unendlich wertvoll. Rituale helfen uns, die Trauer auszuleben, sie zu verarbeiten.</p>
<p>Viele meinen, es sei viel zu organisieren, wenn der Vater, die Mutter, Verwandte, Freunde oder gar unerwartet Kinder oder Enkerl sterben. Die Kirche, die Bestattung, Partezettel, die Trauergemeinschaft einladen und vieles mehr erscheint uns aus der Distanz als große Belastung. Doch die Anteilnahme der Menschen und die Hilfsbereitschaft von Verwandten, Nachbarn und Freunden sind überwältigend. Mit wenigen Worten und Telefonaten sind Menschen zur Stelle, die aus einem natürlichen Selbstverständnis heraus Verantwortung übernehmen und sich mit ganzer Kraft und großem Können einbringen.</p>
<p>Das ist Ausdruck einer außergewöhnlichen Lebenskultur unserer Region. Wir haben den Bezug zum Tod nicht verloren, wir haben den Umgang mit ihm über viele Generationen bewusst gelebt und verfeinert. Die Riten der Kirche helfen uns, die so wichtigen Meilensteine des Lebens in ihrer tiefen Bedeutung wahrzunehmen und zu beachten. Einer dieser „Meilensteine“ in der kirchlichen Mystik ist schließlich auch der Tod.</p>
<p>In unserer materiellen Welt wird das Spirituelle allzu oft weg geschoben. So lange, bis etwas unwiederbringlich verloren ist. Wir sollten wieder lernen, bewusster mit dem Sterben umzugehen. Die liebevolle Begleitung, das bewusste Gespräch darüber, das Erkennen des Zeitpunktes des Abschieds und die Riten der Kirche helfen uns, das Unvermeidliche anzunehmen. Familien, die mit ihren Lieben gemeinsam die letzten Stunden und Minuten verbringen, erfahren eine Erlösung, Erleichterung, erfahren tiefes Verständnis und Liebe. Das Sterben wird so zu einer Art „Fest“, ein Fest der Freude darüber, die letzten Momente und Atemzüge gemeinsam erlebt haben zu dürfen. Zeugnis einer hohen Lebenskultur. Zeugnis großer Wertschätzung. Zeugnis einer Gemeinschaft im Leben, die der Tod nicht zu trennen vermag.</p>
<p>Das Sterben ist kein Tabuthema. Es ist Teil unseres Alltags. Lernen wir auch dieses Kapitel im Leben zu schätzen, lernen wir den Umgang mit dem Sterben und erkennen wir so am Sterbebett eine Beziehung, die weit über den Tod hinausreicht.</p>
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